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UV-Licht : was es wirklich ist

Millionen von Jahre hat sich das Leben auf der Erde unter dem ständigen Einfluss natürlichen Sonnenlichts entfaltet. Immer haben die Menschen ihre Abhängigkeit vom Licht gefühlt und erkannt. Wie kommt es nun, dass viele Leute sofort an Krebs, grauen Star, Falten und vorzeitiges Altern denken, wenn sie das Wort „ultraviolett“ hören? Gewiss weiss man heute mehr und die Lebenserwartung ist gestiegen, somit ist auch die Spanne grösser, in der sich Schäden manifestieren können. Aber noch wie früher brauchen wir UV-Strahlung zur Bildung von Vit. D und zur Erhaltung der Zellgesundheit. UV-Licht stärkt das Immunsystem, kräftigt die Muskeln, regt den Stoffwechsel in der Haut und im ganzen Körper an. Es verbessert den Mineralstoffwechsel, reguliert die Hormone  und trägt zur Vermeidung zahlreicher Krankheiten bei.

Was ist UV-Strahlung wirklich?


Das Spektrum des sichtbaren Lichts liegt zwischen 400 nm und 700 nm (1 nm= Nanometer ist 1 Millionstel Millimeter) Wellenlänge. Nach unten schliessen sich an:
Strahlung
UVA 1
UVA 2
UVB
UVC
Wellenlänge
340 – 400 nm
320 – 340 nm
280 – 320 nm
000 – 280 nm

Eindringtiefe
5mm
0,1-2 mm
0,05- 0,1 mm
<0,05 mm

Wirkung
Hautalterung

rötet die Haut
anhaltende Bräunung
Hautverbrennung
Krebs

Selbstschutz
nein
gering
ja
erreicht  die Erdoberfläche nicht
Je kleiner die Wellenlänge desto energiereicher ist die Strahlung.
UVB stimuliert die tief in der Haut gelegenen Melanozyten zur Melaninbildung. Es dauert 2-3 Tage, bis das Melanin in höhere Hautschichten aufsteigt und dort durch UVA und Blutsauerstoff oxidiert und seine dunkle Farbe annimmt. Die helle nordeuropäische Haut produziert weniger schwarzbraunes Eumelanin als rötliches Phaeomelanin. Eumelanin schützt vor UV-Strahlung, Phaeomelanin nicht, daraus resultiert die Sonnenempfindlichkeit von rotblonden Menschen. Eine gesunde Bräune baut sich über 4-6 Wochen bei regelmässiger, moderater Sonnenbestrahlung auf und bedeutet einen sicheren Hautschutz. Sonnencremes bieten einen trügerischen Schutz. Sie blockieren zwar je nach Produkt die UVB- und evtl. UVA -Strahlung, hemmen aber ebenfalls den Aufbau des hauteigenen Schutzes. Und sie schützen nicht vor Wärmeeinstrahlung, die ebenfalls die Hautalterung und die Krebsentstehung begünstigt. Wirksamen Schutz bringen nur moderate Sonnenbäder, Schatten (am besten unter einem Baum, da Sonnenschirme und Mauern ebenfalls Strahlung reflektieren) und Kleidung. Natürliche, bunte, vitalstoffreiche Ernährung und allmähliche Gewöhnung fördern die Melaninprodukion. Wichtig sind vor allem Karotin, Carotinoide, Lycopin, Chrorophyll, Antocyane, Vit.A, C, D und E, Kupfer, Mangan und weitere Mineralstoffe. Stichwort: Antioxidantien, Schutz vor freien Radikalen.
UVC-Strahlung erreicht die Erdoberfläche nicht, sie wird vom Ozon in der Atmosphäre fast vollständig absorbiert. Dabei werden O2-Moleküle zerschlagen und zwei elektrisch geladene Sauerstoffatome (O2-) freigesetzt, die sich an anderen O2-Moleküle ankoppeln und Ozonmoleküle  (O3) bilden. Die tödliche UVC-Strahlung sorgt somit selbst dafür, dass sie nicht die Erde erreicht. Auch eine stark ausgedünnte Ozonschicht ist immer noch dick genug, die UVC-Strahlung vollständig zu absorbieren. Bei der UVB-Strahlung sieht es anders aus. 1% Ozonverlust lässt diese bereits um 1,5 – 2 % ansteigen. Doch auch an den Polen, die vom Ozonverlust besonders betroffen sind ist die Strahlungsintensität noch weitaus geringer als am Äquator über Mittag. Denn die Menge der Strahlung, die die Erde erreicht hängt von ihrem Einfallswinkel auf die Atmosphäre ab: Je steiler der Einfallswinkel, desto weniger wird absorbiert.
Abgase, Russ und Schwebepartikel schwächen die UV-Strahlung wirksam ab. In den Wintermonaten mit Windstille und Inversionswetterlage gelangt so nicht mehr genügend davon zu uns, vor allem nicht in den grossen Städten und Ballungsgebieten. Die Folgen sind bekannt: Müdigkeit, Immunschwäche, Hormonstörungen, Konzentrationsmangel und Winterdepression.
Weltweite Studien haben ergeben, dass die Häufigkeit von Darmkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs und Hautkrebs steigt, je nördlicher, sonnenferner die Bevölkerung. Dies hängt mit der Bildung von Vit. D als Radikalfänger zusammen. Es ist also nicht sinnvoll, das Sonnenlicht mit seiner UV-Strahlung zu meiden, oder Leuchtmittel ohne UV-Anteile einzusetzen.
Licht ist ein Nährstoff- genau wie ein Vitamin und ein Mineral.
 
 
Thomas Klein „Sonnenlicht, das grösste Geheimnis“
Jacob Libermann „die heilende Kraft des Lichtes“

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